So, jetzt ist es endlich draußen und man kann das im Buchladen kaufen. Es ist mit 230 Seiten genauso dick geworden, wie der erste Band und hinten sind sogar Fotos drin, wie die Bande ausgesehen hat. Datt man sich datt ma richtich vorstellen kann. Wie mein Omma ausgesehen hat zum Beispiel.

Ich will da noch ein Hörbuch draus machen. Wieder viel Arbeit.

Hier kann man datt Büchsken bestellen.
Bestellseite – ich immer Capri

 

Hier ein paar Hörbeispiele. Schomma zwei. Immerhin.

Ich immer Capri
Tanztee für Bekloppte / Aus dem Buch: Ich immer Capri

Kurze Inhaltsangabe:

  • De sonntägliche Farraddtour mit ein Stileis und später Bonanza.
  • En Fortgeschrittenenkurs für Proffies im Prokrastinieren.
  • Über de Mutterliebe, abstehende Ohren und Manni, der so schiefe Zähne hatte, datt der ein Apfel durch ein Tennisschläger durchessen konnte. Später war der Pilot mit ein A380.
  • Wie wer Samstags immer nach Venlo sind, um Kaffee ze kriegen, aber nur Pommes futtern wollten und dann bei de Brüder von Venlo hängengeblieben sind, un mit ein Auto voll Kappes widder nach Hause.
  • Wo früher ja immer alles besser wa, wo datt ja nich stimmt.
  • Übber de Filmvorführungen mit dem Bauer P6 inne Schule wo man so einen Streber-Film-Schein haben musste, wo ich nie dabei wa.
  • Wo ich ma mit in Großmaakt durfte un inne Kroketten gedrückt wurde auffe Rückfahrt un hinteraus kuckte.
  • Ich sach nur: Telefunken in Nussbaum auf vier Beine. Datt muss ja reichen. Un wenn Tante Gerda durch datt Fenster mitte Antenne kuckte, dann wa flimmern im Kasten.
  • Leihernde Kassetten mit Gelaber von Mal Sundock drauf. Mööp, Mööp.
  • Jeden Sonntach immer nur altdeusch, gedeckten Appelkuchen vonne Omma. Da gibbt datt irgendwann ne Revolution. Muss ja.
  • Wo dann de Kühltruhe kaputt ging und Günther der halbe Karpfen dann donoch ma aufgetaucht iss un mit sein ein Auge rumgespingst hat.
  • Rumgehopse in Käfer, wo sich Plus un Minus getroffen hat und die Karre beihnahe abgebrannt iss.
  • Vonne Hefekloßallergie von mein Omma, die sonne Medizinbälle nich essen wollte, weil da nix dran wär.
  • Vonne unsichtbare Malocker irgendwo hinten inne Ecke inne Halle, wo die nie einer sieht.
  • Wo ich doch immer Fußball so gehasst happ, un dann noch ein Eigentor geschossen happ, un dann au noch ein Strich in datt Büchsken von Triller Rehring krichte, der paffend auffe Bank saß.
  • Wo man immer in sonne viel ze kleine Telefonzellen reinmusste, um sich abholen ze lassen, un dann hattesse widder kein Kleingeld bei.
  • Wo mich de dicke Jenny bei Tanztee auf de Tanzfläche gezogen hat un ich vier Minuten un zweienvierzich keine Luft mehr krichte und auch nix mehr hören konnte bei Samba Patie.
  • Wo ich mit mein Mamma ma inn Backwahn Disko wa un se kuhl wa von hier bis Indien.
  • Auffem Krefelder Maakt iss datt wie anne Kot Asür. Datt stimmt. Nur mit mehr Hähnchenflügel und knackige Möhrchen. Ganz viel davon.
  • Warum ich andauernd immer widder inn Umkleide rein un raus muss. Klar! Weil ich widder de falsche Größe da reingeschlürt happ.
  • Warum damals in jedes neu gebaute Haus direkt ne Kellerbar rein musste. Bei uns auch. Un dann Ramba-Zamba. Direkt, wenne durch de Feuerschutztür kams, da war datt Buffett mit den Nudelsalat des Todes. Wegen de viel Maja da dran.
  • Weshalb ich nie X Y Ungelöst kucken durfte. Meine Damen un Herren: ein neuer grausamer Fall.
  • Vonne tippelnde Ommas, die immer so komisch mippm Farrad anne Ampel standen, un nie Schmackes drauf krichten.